„Cocaine Blues“ von Rev. Gary Davis ist sicherlich eines der berühmtesten Blues-Stücke überhaupt. Jackson Browne dürfte es gewesen sein, der mit seiner Version im Duo mit David Lindley den Song einem breiteren Publikum bekannt gemacht hat – in Deutschland dann Hannes Wader. Ursprünglich gehört der Blues zur Tradition des sogenannten Country Blues, des akustischen Blues, der ab etwa 1926 entstand und sich in vielen musikalisch interessanten und komplexen Variationen entwickelte. In der Regel wurde er von meisterhaften Solo-Gitarristen gespielt, doch natürlich gab es auch einige Duos.
Im Kurs lernen wir eine etwas vereinfachte Form des Picking-Blues in der Tonart C. Diese war im Country Blues sehr verbreitet und liefert einen interessanten, folkigen Sound – auch, weil sie einen schönen Wechselbass auf dem Grundakkord ermöglicht. Außerdem begegnen uns einige ungewohnte Fingersätze. Dabei lernen wir alle wichtigen Akkorde kennen, die regelmäßig im C-Dur-Blues auftauchen.
Fertigkeiten im Fingerpicking auf der Gitarre sollten vorhanden sein.
