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Fritz Rau ist am 19. August 2013 im Alter von 83 Jahren in Kronberg im Taunus gestorben.


Fritz Rau


50 Jahre lang war Fritz Rau der bedeutendste Konzert- veranstalter Deutschlands. Zeit seines Schaffens holte er die Weltelite des Jazz, Blues und Rock auf die Bühnen Europas.
Die Liste seiner Stars ist lang und schillernd. Am Anfang war der Blues. 1962 veranstaltete er zusammen mit seinem Partner Horst Lippmann die erste Tournee der später legendär gewordenen „American Folk Blues Festivals“.
Die fast in Vergessenheit geratenen Blues-Musiker Amerikas, wie z.B. Muddy Waters, Willie Dixon, Big Bill Broonzy, Mississippi Fred Mc Dowell und Skip James, wurden von Lippman & Rau aus den ländlichen Gegenden der Vereinigten Staaten, sowie den Ghettos der Metropolen, geradewegs ins Rampenlicht der Bühnen Europas geholt.
Jene genialen Künstler lebten in ihrer Heimat meist am Rande der Armut. Doch ihr Einfluss auf die damals junge Generation von Musikern wie die Rolling Stones, Eric Clapton, Jimi Hendrix u.v.m. erwies sich als bahnbrechend. Ihr Blues bildete den Soundtrack der „Roaring Sixties“, einer Zeit weltumspannender Neuerungen in Politik und Gesellschaft.
50 Jahre lang war Fritz Rau Drahtzieher, Visionär, Übervater und Seelengefährte hinter den Kulissen. Nun hat er die Seiten gewechselt und betritt nun selbst die Bühne.

Biber Herrmann

Als musikalischen Begleiter zu seinen Vorträgen hat Fritz Rau den hochkarätigen Gitarristen, Singer & Songwriter aus dem Rhein-Main-Delta gewählt. Wenn Biber Herrmann zur Blechgitarre greift und die samtig-raue Stimme erhebt, zelebriert er einen leidenschaftlichen Blues, bei dem die Zeit stillzustehen scheint.

Fritz Rau: „Biber Herrmann ist einer der authentischsten und wichtigsten Folk-Blues- Künstler in unserem Lande und darüber hinaus. Den traditionellen Blues spielt er mit einer Lebendigkeit, die Herz und Seele berührt. Seine eigenen Songs greifen den Blues auf und führen ihn weiter zu einer Musik, die ihre eigene Sprache, Färbung und Tiefgang gefunden hat. Ich schätze unsere Zusammenarbeit sehr.

He’s a real soul brother, und glauben Sie mir, ich weiß wovon ich rede.“